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Das Immunsystem - die körpereigene Abwehr

Haut, Schleimhäute und körpereigene Bakterien auf der Haut bilden den ersten Schutz vor dem Eindringen der meisten Krankheitserreger. Überwindet ein Krankheitskeim diese Barrieren, greift das Immunsystem ein.

Zentrale Elemente sind die weißen Blutkörperchen. Einerseits zerstören sie in einer ersten, unspezifischen Abwehr die erkannten Eindringlinge, andererseits sind sie für die Bildung von Antikörpern zuständig. So können bestimmte Krankheitserreger gezielt bekämpft werden. Man spricht hier von spezifischer Abwehr. Schließlich entsorgen sie die vom Körper im Zuge der Immunabwehr unschädlich gemachten Angreifer. Die Zentrale der körpereigenen Abwehr ist das Lymphsystem. Jeden Tag werden 25 bis 100 Milliarden weiße Blutkörperchen produziert. Im Infektionsfall kann die Zahl auf rund die zehnfache Menge hochgeschraubt werden.

Bild zum Thema Das Immunsystem eines Kindes ist noch nicht voll entwickelt.

Bis sich das Immunsystem voll entwickelt hat, vergehen etwa zehn Jahre. Das ist auch der Grund, warum Kinder häufiger an Erkältungen erkranken. Das Immunsystem wird noch trainiert.

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